Über Bord

Eingetragen von: offlinejnemo [M39DE]
Texttyp: Lyric 2006-09-21 10:37:03
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Du drahst di im Kras,
rotierst auf’m Stand,
längst hob’n scho andere
dein Leb’n in der Hand.
Vielleicht host es so woll’n,
es woa jo so bequem,
jetzt kommen langsam Zweifel,
des is unangenehm.

Tog für Tog, Jahr für Jahr,
da Druck wird immer grösser
und du spürst die Gefahr,
du wasst, du muasst wos tuan,
sonst bist du verluarn.

Wirf alles über Bord,
befrei di von der Last,
du wirst es wieder spür’n,
wos Leb’n hasst.
Nur du kennst deinen Weg,
er liegt dir im Bluat,
d’rum loss dei Seele atmen,
dann geht’s da wieder guat,
wirf alles über Bord,
weit, weit fuat.

Wem kannst du no vertrauen,
du erkennst es nicht,
wem in die Augen schauen,
wer liagt dir ins Gesicht?
Sie woll’n nur ohne di
und ned gemeinsam mit dir,
ihr grosses Ziel erreichen,
durch deine offene Tür.

Pass guat auf, gib guat Acht,
sei immer hellauf wachsam,
tua alles mit Bedacht,
und schau vor allem nach vurn,
sonst bist du verlurn.

Wirf alles über Bord,
befrei di von der Last,
du wirst es wieder spür’n,
wos Leb’n hasst.
Nur du kennst deinen Weg,
er liegt dir im Bluat,
d’rum loss dei Seele atmen,
dann geht’s da wieder guat,
wirf alles über Bord,
weit, weit fuat.

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