Eingetragen von: jnemo [M38 ] | |
| Texttyp: Lyric | 2006-09-21 10:48:50 |
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Die Tag’ werd’n immer kürzer
und die Nächte lang. Der Winter steht schon vor der Tür und manchmal is’ ma bang, dass i allanig jetzt in der Kält’n frier – dann will i z’ruck zu dir. Der Wind waht und er treibt die Blätter vor sich her. Draussen fallt der Nebel und es zu glauben fallt ma schwer, dass i allanig jetzt do beim Fenster steh und dein Bild vor mir seh. Oba i geh, i geh, wo i hingeh, das wass i ned. Vielleicht kumm i z’ruck zu dir – Vielleicht no weiter weg. Oba i geh, i geh, i wü segeln, i wü fliag’n – es wird hart ohne di, so allan auf mein’ Weg. Und dann erinner i mi wieder an die schöne Zeit. An dieses wortlose Verständnis und die Geborgenheit, wie ma g’schlaf’n hab’n in an klanen Zelt und uns hot nix dabei g’fehlt. Doch des is scho so lang her und alles is so anders jetzt. Wir wissen a gar nimmer, wie ma sich zurückversetzt und darum san ma jetzt a dort, wohin wir g’hör’n – i kann mi eh ned beschwer’n. Oba i geh, i geh, wo i hingeh, das wass i ned. Vielleicht kumm i z’ruck zu dir – Vielleicht no weiter weg. Oba i geh, i geh, i wü segeln, i wü fliag’n – es wird hart ohne di, so allan auf mein’ Weg. |
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