Der Schwarze Tod

Eingetragen von: offlinejnemo [M38DE]
Texttyp: Lyric 2006-09-21 11:17:40
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Teil 1:
In eure Bäuche
schleicht si a Seuche,
a jeder zweite is a Leiche
und wer net muagn verfäut,
verfäut scho heit.

In jeder Eckn
nur Angst und Schreckn,
alle verreckn
und wer net muagn verfäut,
verfäut scho heit.
Ja, wer net muagn verfäut,
verfäut scho heit.


Teil 2:
Eingehüllt in schwarzes Leinen,
liegen sie dahingerafft,
mit vermodernden Gebeinen,
der schwarze Tod hat es geschafft.

Dies irae,
dies illa.

Eingefallen sind die Wangen,
ausgemergelt jeder Leib,
Weinen, Trauern, Zittern, Bangen.
Sterben heißt der Zeitvertreib.

Dies irae,
dies illa.
Dies irae,
dies illa.


Teil 3:
Alles platzt auf,
alles platzt auf,
und das hat seinen Grund:
Denn der Schleim schlatzt schlitzig aus dem Schlund, Schlund,
der Schleim schlatzt schlitzig aus dem Schlund.
Ja, ja, der Schleim schlatzt schlitzig aus dem Schlund, Schlund,
des is, des is, des is net gsund.

(Ein charmanter Wiener:
Ja, küß das Handerl, das zarte, das weiße …
Oh Pardon, Madame sind ja mit einer Pestbeuln inkommodiert!)

Alles platzt auf,
alles platzt auf,
daß an schlecht werden kunnt!
Denn der Schleim schlatzt schlitzig aus dem Schlund, Schlund,
der Schleim schlatzt schlitzig aus dem Schlund.
Ja, ja, der Schleim schlatzt schlitzig aus dem Schlund, Schlund,
des is, des is, bei Gott net gsund.

(Ein Wiener vom Grund:
Geh Peperl, laß mi in die Korsetterl!
Na, habe die Ehre, lauter Pestbeuln!)

Alles platzt auf,
alles platzt auf,
jetzt wirds boid zu bunt!
Denn der Schleim schlatzt schlitzig aus dem Schlund, Schlund,
der Schleim schlatzt schlitzig aus dem Schlund.
Ja, ja, der Schleim schlatzt schlitzig aus dem Schlund, Schlund,
des is, des is, des is net gsund

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